Das Parkhaus am Elisabeth-Krankenhaus wurde im Jahr 2013 errichtet.
Es verfügt über mehr als 300 Stellplätze und sollte zur nachhaltigen Entlastung des
ruhenden Verkehrs im Umfeld des Krankenhauses beitragen.
Bereits im Jahr 2018 teilte die Stadtverwaltung in der Bezirksvertretung mit, dass nach
Auskunft des Elisabeth-Krankenhauses sämtliche Dauerparkplätze im Parkhaus vollständig vermietet seien. Damit war die Kapazitätsgrenze faktisch erreicht.
Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass das vorhandene Parkraumangebot
den tatsächlichen Bedarf nicht abdeckt. Trotz des bestehenden Parkhauses besteht
weiterhin ein erheblicher Parkdruck im direkten Umfeld des Krankenhauses. Mitarbeitende sowie Besucher sind gezwungen, auf angrenzende Wohnstraßen auszuweichen.
Dies führt zu einer dauerhaften Überlastung der Nebenstraßen, zu Einschränkungen
für Anwohner sowie zu zusätzlichem Parksuchverkehr, der die Verkehrssituation weiter
verschärft.
Die im Nachgang errichteten Anwohnerparkzonen erweiterten und verstärkten nur den Parkdruck in die weiter entfernteren Wohnstraßen.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sachlich geboten, zusätzliche oder alternative
Parkmöglichkeiten zu prüfen.
Ziel muss es sein, den Druck auf das bestehende Parkhaus zu reduzieren und gleichzeitig die umliegenden Wohnstraßen nachhaltig zu entlasten. Die Verwaltung soll daher
untersuchen, welche Maßnahmen realistisch umsetzbar, rechtlich zulässig und verkehrlich sinnvoll sind, etwa durch die Erweiterung bestehender Parkflächen, zeitlich begrenzte Nutzungen oder alternative Stellplatzkonzepte.
Eine solche Prüfung ist notwendig, um die Parksituation für Anwohner, Besucher und
Mitarbeitende des Elisabeth-Krankenhauses dauerhaft zu verbessern und Nutzungskonflikte im Quartier zu reduzieren.
Beschluss aus dem FDP Antrag:
Die Bezirksvertretung Süd und der Ausschuss für Umwelt und Mobilität beauftragen die
Verwaltung, zu prüfen, ob im Umfeld des Elisabeth-Krankenhauses Mönchengladbach
zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen werden können.

