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Dietrich Bönhöffer

„Von guten MĂ€chten treu und still umgeben, behĂŒtet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr“,

Dietrich Bonhoeffer 1945 in seinem letzten Brief an seine Verlobte.

Von guten MĂ€chten treu und still umgeben,
behĂŒtet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Von guten MĂ€chten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Noch will das Alte unsre Herzen quÀlen,
noch drĂŒckt uns böser Tage schwere Last,
ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, fĂŒr das Du uns bereitet hast.

Von guten MĂ€chten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
fĂŒhr, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Von guten MĂ€chten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer war ein lutherischer Theologe. Er war am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt. 

Geboren: 4. Februar 1906, Breslau, Polen

Verstorben: 9. April 1945, KZ FlossenbĂŒrg

Die Bereitschaft, selbst Entscheidungen zu treffen, freiheitliches Denken – das ist es, was wir von Bonhoeffer lernen können. Er hat stets zur eigenen Meinungsbildung und zum selbstĂ€ndigen Denken angeregt.

Bonhoeffer wĂ€hlte nicht den bequemen, sicheren Weg. Er ist aufgestanden gegen ein Regime, das er nicht tolerieren konnte. Hierbei bewahrte er sich stets seinen Glauben, wie er es fĂŒr richtig hielt.