Baugebiet Am Torfbend kommt nicht voran

Man darf sie nicht drauf ansprechen, denn dann kommen den Dohrern fast die Tränen.
Sie fühlen sich von der Stadt und auch von der städtischen Tochter EWMG im Stich gelassen. 

2015 als die schöne und gepflegte Sportanlage geschlossen und aufgegeben wurde versprach man den Dohrern hier ein neues Wohngebiet anzusiedeln. Reihen- und Doppelhäuser sollten die Hohnschaft Dohr neu beleben und auch jungen Menschen, die hier aufgewachsen sind, eine Ansiedlungsmöglichkeit bieten.

Jetzt nach fünf Jahren ist immer noch nichts geschehen. Zerklüftetes Erdreich, wie nach einem Bombenangriff, bieten ein trostloses Bild und erweckt den Eindruck, dass seitens der städtischen Entwicklungsgesellschaft, hier kein Handlungsbedarf ansteht und auch keine Vermarktung priorisiert wird.

Sicher gibt es in unserer Stadt Bauflächen die sich besser vermarkten lassen und vom Angebot her einen größere Gewinnmarge versprechen.

Aber “geschnitten Brot” kann jeder verkaufen und wirft kein gutes Licht auf Stadt und Stadttochter, die ihrem Auftrag auch kleinteilige Stadtteilplanung voranzutreiben, so nicht gerecht werden.

Dieses Vorgehen wirft auch kein gutes Licht auf noch anstehende Projekte, wo wie in Rheydt-West eine Sportanlage aufgegeben und zu einem Baugebiet entwickelt werden soll. Bleibt dieses Gelände denn auch noch Jahre als verwilderte Brache liegen.

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